Wie ist eine Solaranlage aufgebaut? [Werbung]

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Welche Komponenten werden für eine Solaranlage benötigt?

Sie denken über eine eigene Solaranlage nach oder möchten sich zunächst allgemein informieren? Dann sind Sie hier genau richtig, denn wir erklären Ihnen im Folgenden, aus welchen Komponenten die Photovoltaikanlage überhaupt besteht und worauf Sie dabei achten sollten.

Sonnenkollektor

Foto-Quelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/nahaufnahme-eines-sonnenkollektors-8853509/

Woraus besteht eine Photovoltaikanlage?

Die wichtigsten Bestandteile einer Photovoltaikanlage sind die Solarzellen. Diese werden in größeren Einheiten zu Solarmodulen zusammengefasst. Sie prägen das Erscheinungsbild vieler Hausdächer und bestehen aus einem Rahmen, in dem die Zellen eingelassen sind. Eine Glasscheibe darüber verhindert die Verschmutzung der sensiblen Bauteile. Die einzelnen Solarmodule werden miteinander verbunden, dies wird Solargenerator genannt.

Durch Sonneneinstrahlung wird anschließend Gleichstrom erzeugt, welcher durch einen Wechselrichter zu Wechselstrom wird. Integrierte Einspeise- und Verbrauchszähler halten die geflossenen Strommengen fest. Wenn mehr Strom eingespeist als verbraucht wird, dann wird der überschüssige Strom ins Netz geleitet und vergütet. Lassen Sie kostenlos die eigene Solaranlage berechnen, um einen ersten Überblick, über die Kosten zu erhalten. Das schafft für Sie die Grundlage einer Entscheidung, für oder gegen eine Solaranlage.

Solarmodule

Die meisten Solarzellen bestehen aus Silizium. Auf dem Markt gibt es jedoch viele unterschiedliche Varianten, die sich in Effizienz und Aufbau unterscheiden. Im Folgenden stellen wir Ihnen die bekanntesten Arten von Solarmodulen vor:

Monokristalline Solarzellen

Diese Solarzellen zeichnen sich vor allem durch eine sehr hohe Effizienz aus. In einem aufwändigen Verfahren werden Sie aus reinem Silizium hergestellt und sind daher teurer als andere Modelle. Die Oberfläche ist sehr gleichmäßig aufgebaut und umfasst eine regelmäßige Kristallstruktur.

Polykristalline Solarzellen

Auch diese Solarzellen bestehen aus Silizium, das Element wird dabei in Blöcke gegossen und nach der Abkühlung zersägt. Während das Element abkühlt, bilden sich unterschiedliche Arten von Kristallen. Die Herstellung ist etwas günstiger und auch der Wirkungsgrad leicht niedriger.

Dünnschicht-Solarzellen

Bei diesen Modellen wird die photoaktive Substanz auf einer Trägerfläche aufgedampft. Das gesamte Modul wird also in einem Stück produziert. Der Wirkungsgrad ist dadurch erheblich geringer, dafür sind die Modelle auch besonders günstig.

Unterkonstruktion

Die Solarmodule werden auf einer Unterkonstruktion befestigt, welche aus Aluminiumschienen und Edelstahlhaken bestehen. Aufgrund der Witterungsbedingungen müssen die Konstruktionen enormen Krafteinwirkungen standhalten, weshalb eine sichere Unterkonstruktion wichtig ist.

Dachbefestigung

Das gesamte System wird mit Dachhaken auf dem Dach befestigt. Bei einem Ziegeldach werden dafür zum Beispiel die Ziegel angehoben. Es können aber auch Bohrungen vorgenommen werden, um Platz für die Verankerung zu schaffen.

Verkabelung

Die einzelnen Module werden mit Kabeln verbunden und an einen Wechselrichter angeschlossen. Alle Module werden hintereinander geschaltet.

Wechselrichter

Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom, welcher durch die Anlage produziert wird, in Wechselstrom um. Zudem sammelt der Richter Funktionsdaten und sorgt dafür, dass die Anlage ausgewertet werden kann.

Optional: Solarspeicher

Zusätzliche Speichersysteme sorgen dafür, dass tagsüber Strom gespeichert wird, welcher dann nachts verbraucht werden kann. Sobald die Energie im Haus verbraucht wird, aktiviert sich dieser Speicher. Dabei wird Solarstrom aufgenommen, welcher normalerweise als Überschuss ins Netz eingespeist wird.

So funktioniert Photovoltaik

Photovoltaik ist eine Technologie, die älter ist, als immer angenommen wird. Bereits Ende der 1950er Jahre wurde sie in der Raumfahrt eingesetzt. Große Solarzellen fangen Lichtenergie ein und wandeln sie in elektrische Energie um. Diese kommt im Haushalt zum Einsatz oder wird in das Stromnetz eingespeist. Die Photovoltaikanlage kann die Solarenergie, aufgrund ihrer Halbleiter, in elektrischen Strom umwandeln. Die Solarzellen besitzen zwei Schichten von Halbleitern, welche aus Silizium bestehen. Diese werden gezielt mit Materialien verunreinigt, sodass eine Schicht einen Protonenüberschuss und die andere Schicht einen Elektronenüberschuss besitzt.

Wenn nun die Lichtenergie auf diese Schichten trifft, kommt die Besonderheit der Halbleiter zum Einsatz: Im Halbleiter entstehen jeweils positive und negative Ladungsträger, welche sich im Material frei bewegen können. Durch die verschiedenen Ladungen werden die Ladungsträger zu unterschiedlichen Seiten abgelenkt. Dort werden sie von Kontakten abgenommen und abgeleitet. Dadurch entsteht Gleichstrom, welcher von dort aus dann in den Wechselrichter fließt.

Vorteile der Photovoltaik

Lange wurde angenommen, dass Photovoltaik sehr teuer und wenig effizient wäre. Doch diese Ansicht ist mittlerweile überholt, da sich die Anlagen immer weiter verbessert haben. Hier alle Vorteile:

  • PV-Anlagen können flexibel auf dem Dach installiert werden
  • Strom wird ohne Emissionen und somit umweltfreundlich hergestellt
  • Die Energiequelle (Sonne) ist unbegrenzt verfügbar
  • Die Anschaffungskosten können durch Fördermittel gesenkt werden
  • PV-Anlagen benötigen nur sehr wenig Wartung
  • Die Anlagen produzieren keinen Lärm oder eine Geruchs- und Schadstoffbelastung
  • Durch den Photovoltaik-Eigenverbrauch lässt sich eine Unabhängigkeit von den steigenden Strompreisen erzielen

Lassen Sie ausrechnen, was eine Photovoltaikanlage für Sie kosten würde und prüfen Sie anschließend, ob sich Solarenergie für Sie lohnt.



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Über den Autor

Stefan Sprick, Jahrgang 83, ist Herausgeber und Blogger von WeltderAngebote.de. Er beschäftigt sich mit Angeboten, Deals und Schnäppchen von Supermärkte und Discountern in Deutschland und Europa.

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Kommentare

  1. Ich möchte mir gerne Solaranlagen zulegen, will mich aber zuvor noch etwas mehr belesen. Besonders interessant finde ich die flexible und umweltfreundliche Installation. Mir war aber noch gar nicht bewusst, dass die Anschaffung durch Fördermittel bezuschusst werden kann. Dazu werde ich noch mehr recherchieren. Vielen Dank für den Tipp. Hier habe ich auch noch Infos gefunden: hofstetter-gmbh.de

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